Am Laden….
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Es waren einmal fröstelnde Insekten, die sich angesichts der herannahenden Festtage rund um ein offenes Feuer versammelten, um ein wenig miteinander zu plaudern. Alle anderen um sie herum schienen in fröhlicher Stimmung zu sein und bereiteten mit großem Eifer hübsche Geschenkpakete und schillernde Dekorationen vor….
Keine Lust mehr zum Singen, keine Lust mehr zum Fliegen, keine Lust mehr zum Bestäuben von Blumen…
„Was ist nur los?“, fragt die Grille,
„Ich stricke nicht mehr“, sagt die Spinne,
„Ich will nur noch überwintern“, sagt die Ameise…
 
Es musste etwas getan werden, um diese kleine unsichtbare Welt aufzurütteln, die unter den ersten Schneeflocken fröstelte!
Genau in diesem Moment erinnerten sie sich an ihren Freund Jeanjean, den Gärtner der Königin, der die Schlosshecken immer in eine wunderbare Spielfläche verwandelte, wo sie in der schönen Jahreszeit ohne Zurückhaltung die seltensten Nektare kosten konnten.
„Klopf, klopf, klopf“ – keine Antwort…
 
Alles in der mittelalterlichen Festung schien zu schlafen. Der Schmetterling schwang sich in den wolkigen Himmel und sein warmer Atem brachte den Frost eines Fensters zum Schmelzen. Es war das Fenster der Küche, wo der Gärtner vor dem brennenden Kamin schlief.
„Klopf, klopf, klopf“, unser Freund öffnete ein Auge und wunderte sich über die bunten Flügelschläge, die ihn an den Frühling erinnerten!
„Was ist los?“
Der schöne Falter antwortete ihm unverzüglich: „Retten Sie uns vor der Traurigkeit! Die ganze Welt um uns herum ist so glücklich, und wir können uns nicht erklären, warum das Leben uns im Winter so schrecklich öde erscheint“.
 
Der Gärtner erwachte aus seinem Tiefschlaf und holte eines seiner Zauberbücher aus seiner Bibliothek, die er von seiner Freundin, der Blumenfee, geerbt hatte. Unter dem Kapitel „Traurig gewordene Insekten“ fand er ein Rezept, das seine kleinen Freunde vielleicht von dem Trübsinn befreien konnte! Das Rezept bestand darin, eine Blume zu schaffen, deren Blüten rot wie die Leidenschaft, weiß wie der Schnee oder Rosa wie die Zärtlichkeit sein sollten.
 
Die Rose existierte bereits, und es stand außer Frage, die Schönheit der Rose zu kopieren, sie, die sich rühmte, die Königin der Blumen zu sein!
 
Überlegen wir mal…
Jeanjean machte sich an die Arbeit. Er durchwühlte Kisten auf der Suche nach den schönsten Seidenstoffen, blätterte in Farbpaletten, schnitt opulente Blütenblätter mit gezackten Rändern aus, …
Es war eine langwierige Arbeit, aber unsere Freunde, die Insekten, besaßen Geduld und sahen Jeanjean stumm bei seiner Arbeit zu.
 
Und endlich erblickte bei Anbruch eines sonnigen Tages eine wahrhaft traumhafte Blume das Tageslicht.
„Ich taufe dich auf den Namen Pfingstrose“, sagte der Zaubergärtner. Pfingstrose war der Name einer Prinzessin, die eines Tages die Schlossgärten besichtigt hatte und in die er sich heimlich verliebt hatte.
Die Insekten fanden mit einem Male ihr Lächeln wieder!
 
Ihr Glück war jedoch noch nicht vollkommen. Etwas fehlte dieser Blume, „das gewisse etwas“, das sie unwiderstehlich machen würde. „Ihr Werk ist wunderbar“, sagte die noch ganz schlaftrunkene Zikade zum Gärtner, „aber ich weiß, was ihr fehlt!“.
Sie erinnerte sich an einen Aufenthalt, den sie einst in Grasse, der Welthauptstadt der Parfums, gemacht hatte. In den zauberhaften Labors der Parfumerie Fragonard wurden Düfte kreiert, die den schönsten Marquisen den Kopf verdrehten und den Prinzen einen ganz besonderen Charme verliehen.
 
So machte sich Jeanjean auf den Weg hin zu dieser sonnigen Region.
„Klopf, klopf“. Keine Antwort.
„Klopf, klopf, ich bin ein Freund der Zikade“, und die Tür öffnete sich.
„Wir lassen nur Freunde herein, die das Geheimwort kennen“, sagte der verträumte Parfumeur.
„Alles, was hier vor sich geht, steht unter höchster Geheimhaltung“.
 
Jeanjean erzählte von der Traurigkeit der Insekten im Winter, von seinem unvollendeten Werk, dem noch der entsprechende Duft fehlte. Da entströmte mit einem Mal aus einem kupfernen Alambik das wunderbarste Parfum und verbreitete seine magischen Duftnoten: die Pfingstrose hatte ihren Duft gefunden.
 
Zurück im Schloss traute der Gärtner Jeanjean seinen Augen nicht: der König und die Königin hatten einen großen Tanzball zu Ehren der Pfingstrose veranstaltet.
Die Insekten tanzten die ganze Nacht hindurch, um die glückliche Pfingstrose zu feiern, die ihren bezaubernden Duft dank der Liebkosung des Fragonard-Winds überall ausbreitete!


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